Tragen – Balsam für die Seele

Tragen – Balsam für die Seele
Kinder wollen getragen und geliebt werden

Wir Menschen sind Traglinge. Durch die Evolution kann sich das Menschenjunge heutzutage zwar nicht mehr am fehlenden Haarkleid der Eltern festklammern, zeigt aber nach wie vor beim Hochheben anhand seiner Haltung dass es getragen werden will. Ein Neugeborenes weiß nicht dass die Welt heute anders aussieht, sprich dass es im Kinderbettchen sicher liegen kann, sondern sieht sich wenn es abgelegt wird in akuter Lebensgefahr. Dadurch werden Kinder auch sehr oft wach wenn man sie im Schlaf weglegt. Diese evolutionsbedingte Reaktion sichert schlichtweg das Überleben.
Aber was ist nun wenn ich mein Kind trage? Werde ich es dadurch verwöhnen? Ist es für die Haltung in Ordnung? Fakt ist: Durch Nähe kann man sein Kind nicht verwöhnen! Nähe und Geborgenheit sind ein Grundbedürfnis für unseren Nachwuchs, genauso wie Nahrung und Schlaf. Instinktiv spürt auch die Mutter wie gut ihr der Körperkontakt zu ihrem Kind tut und wie sehr sie beide davon profitieren.
Bezugnehmend auf die Haltung ist es wichtig dass das Kind aufrecht getragen wird, somit kann die Wirbelsäule ihre Dämpf- und Pufferfunktion optimal wahrnehmen und sich Anatomisch korrekt entwickeln. Das Tuch oder die Tragehilfe muss das Kind genau passend und relativ straff wie eine zweite Haut umgeben damit es nicht nur gehalten sondern optimal gestützt wird. Wichtig dabei ist, dass das Baby eine sogenannte Anhock-Spreiz-Haltung einnimmt, um unter Anderem die korrekte Positionierung des Hüftkopfes in der Pfanne zu gewährleisten.
In dieser Anatomisch korrekten Bindeweise kann das Kind optimal am Köper der Eltern reifen und sich entwickeln. Es schult die Kommunikation, der Muskelaufbau und die sprachliche Entwicklung werden gefördert, Blähungen können vermindert werden und wie Studien ergaben weinen getragene Babys sogar seltener.
Weitere wichtige Aspekte sind die positive psychische und emotionale Entwicklung sowie die Festigung der Eltern-Kind Bindung.

Weiterlesen:
http://www.initiative.cc/Artikel/2012_04_13_kinder_tragen.htm

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